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Zahnarzt
Christian Kunze
Tel.: (0241) 3 49 34
Fax: (0241) 60 44 66
E-Mail: kunze-ac@t-online.de




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Öffnungszeiten



Mo: 08:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 18:00 Uhr

Di: 08:00 - 12:00 Uhr
15:00 - 19:00 Uhr

Mi: 08:00 - 12:00 Uhr

Do: 08:00 - 12:00 Uhr
15:00 - 19:00 Uhr

Fr: 08:00 - 14:00 Uhr

Behandlungstermine nach Vereinbarung, es können kurzfristig Termine vergeben werden.

Die Einteilung zum Notfallbereitschaftsdienst können Sie unter folgender Telefonnummer erfragen: 01805/986700

Gesundheitsnews



Neue Coronavirus-Testverordnung des BMG
Zahnärzte nur im Auftrag des öffentlichen Gesundheitsdienstes zu Testungen ermächtigt

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die Coronavirus-Testverordnung vom 30. November 2020 erneut geändert. Mit der Änderung wurde der Kreis der zur Testung berechtigten Leistungserbringer, wie Arztpraxen und von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebene Testzentren, u.a. um Zahnärzte bzw. ärztlich und zahnärztlich geführte Einrichtungen erweitert. Die Berechtigung zur Testung durch einen Zahnarzt setzt jedoch eine entsprechende Beauftragung durch den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) voraus.

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) weist angesichts anderslautender Presseberichte darauf hin, dass es Zahnärzten ohne einen entsprechenden Auftrag durch den ÖGD weiterhin nicht möglich ist, Patienten mittels Antigen- oder PCR-Test auf das Corona-Virus zu testen. Davon unberührt bleibt die Testung des Praxispersonals mittels PoC-Antigen-Test durch den Zahnarzt auch weiterhin möglich.



Barmer-Analyse - 230.000 der Sechs- bis Neunjährigen haben Kreidezähne
Ursache für Kreidezähne wissenschaftlich ungeklärt

Karies ist nicht das einzige Problem für Kinderzähne. Etwa 230.000 Sechs- bis Neunjährige waren im Jahr 2019 wegen Kreidezähnen in zahnärztlicher Behandlung. Mindestens acht Prozent aller Heranwachsenden in dieser Altersgruppe wären damit von einem viel zu weichen Zahnschmelz betroffen. Tatsächlich dürfte die Quote sogar noch höher sein, da sie in ihrer leichten Ausprägung nicht invasiv behandelt werden müssen. „Kreidezähne sind besonders kariesanfällig und bedürfen bei schwerer Ausprägung lebenslang einer Behandlung beziehungsweise Folgebehandlungen. Dass so viele Kinder davon betroffen sind, ist ein alarmierender Befund. Dabei gibt es massive regionale Unterschiede beim Auftreten, die rein medizinisch nicht erklärbar sind“, sagt Dr. Ursula Marschall, Leitende Medizinerin bei der Barmer.
Ursache für Kreidezähne wissenschaftlich ungeklärt

Genaue Ursachen für Kreidezähne, die Ärztinnen und Ärzte Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) nennen, seien bislang noch nicht wissenschaftlich geklärt. Es würden verschiedene Ursachen diskutiert. „So kommen unter anderem Mikroplastik in Spielzeugen oder in kosmetischen Produkten, Kunststoffweichmacher wie Bisphenol A etwa in Babyprodukten, Probleme in der Schwangerschaft, die Einnahme von Antibiotika, aber auch Erkrankungen wie Windpocken in Frage“, so Marschall. Kreidezähne müssten immer wieder behandelt werden. Das könne die Betroffenen und ihre Familien massiv belasten. Deshalb sei eine weitere Ursachenforschung zur Hypomineralisation dringend erforderlich. Die Versorgungsforschung mit Krankenkassendaten könne dabei helfen, typische Behandlungsmuster zu erkennen. Die Schmelzbildungsstörung bei Kreidezähnen trete meist an den ersten bleibenden Backenzähnen auf, häufig auch an den bleibenden Frontzähnen. In manchen Fällen seien schon Milchzähne betroffen, so Marschall weiter. Sobald Kreidezähne festgestellt würden, müssten Prophylaxe-Maßnahmen verstärkt werden. Andernfalls sei das Risiko umso größer, dass die Zähne schneller porös würden und einzelne Stücke abbrächen.
Behandlungsmuster regional ungleich verteilt

Kreidezähne werden nach der Barmer-Analyse bei Kindern in manchen Bundesländern beinahe doppelt so häufig vermutet wie in anderen Regionen. Diesen Schluss lassen aktuelle Untersuchungen zu. Dabei wurde nach Mustern gesucht, die für die Behandlung der MIH typisch sind. So reichte der Anteil der Sechs- bis Neunjährigen mit einer behandlungsbedürftigen MIH im Jahr 2019 von 5,5 Prozent in Hamburg bis hin zu 10,2 Prozent in Nordrhein-Westfalen. Demnach wären vor allem Heranwachsende im Westen und Nordosten Deutschlands von schwerer MIH betroffen. Bei der Betrachtung der einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte sind die potenziellen Unterschiede noch größer. Hier reichte die berechnete Prävalenz von 3,3 Prozent in Memmingen bis hin zu 14,7 Prozent in Kaiserslautern. Damit zeigte die Analyse der Barmer-Daten auch, dass Kreidezähne regional offenbar extrem unterschiedlich auftreten. Die Analyse habe dabei bereits einige Faktoren als Ursache regionaler Unterschiede ausschließen können, so Marschall. So gebe es keine Beziehung zwischen Kreidezähnen und der Verteilung der Zahnärztinnen und Zahnärzte in Stadt und Land oder der Zahnarztdichte in einer Region.
Einkommensstarke und -schwache Familien betroffen

Weiter geht aus der Analyse hervor, dass sowohl Kinder aus einkommensschwachen als auch aus sehr einkommensstarken Elternhäusern verstärkt wegen Kreidezähnen behandelt werden. „MIH scheint auch bei Kindern aus wohlhabenden Elternhäusern häufiger aufzutreten. Dabei sind einige Studien bisher davon ausgegangen, dass Kinder aus einkommensschwachen Schichten besonders betroffen sind“, sagt Marschall.
Barmer forscht nach Ursachen

Kreidezähne sind laut der Barmer-Auswertung damit insgesamt ein großes Gesundheitsproblem geworden. Vertiefende Analysen zu potenziellen Ursachen wird die Barmer im Zahnreport 2021 präsentieren können. „Gemeinsam mit Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen versuchen wir, den Ursachen für Kreidezähne weiter auf die Spur zu kommen“, so Marschall. Dabei sind die Forscherinnen und Forscher zuversichtlich, unter Nutzung von Barmer-Daten wichtige Zusammenhänge zur Entstehung dieser Erkrankung aufdecken zu können.



Mehr Studierende der Zahnmedizin, weniger Zahnfüllungen…
KZBV-Jahrbuch mit Zahlen, Daten und Fakten zur zahnärztlichen Versorgung

Eine flächendeckende, wohnortnahe und patientenorientierte Versorgung sicherzustellen, ist die zentrale Aufgabe der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV). Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es adäquater rechtlicher Rahmenbedingungen, aber auch verlässlicher Zahlen, Daten und Fakten. Entsprechende Informationen zum Leistungs- und Versorgungsgeschehen werden in aufwändigen Verfahren erhoben, aufbereitet und die Ergebnisse in informativen Tabellen und Grafiken im Jahrbuch der KZBV veröffentlicht.

Begeisterung des Nachwuchses für zahnärztlichen Beruf ungebrochen An qualifiziertem Nachwuchs mangelt es dem Berufsstand weiter nicht: Nach einem Anstieg in 2019 erreichte die Zahl der Approbationen mit 2.463 einen neuen Höchststand. Auch die Zahl der Neuimmatrikulierten bleibt auf einem hohen Niveau: 2.250 Studierende haben sich in diesem Zeitraum an Universitäten für das Fach Zahnmedizin eingeschrieben.

Weiterer Anstieg bei Investoren-MVZ Rein zahnärztliche Medizinische Versorgungszentren unter Kontrolle von Fremdinvestoren (iMVZ) stehen seit Jahren für die Gefahr einer versorgungsschädlichen Kommerzialisierung des Gesundheitswesens. In 2019 stieg die Zahl aller MVZ im Vorjahresvergleich nochmals von 699 auf 951 – ein Anstieg um rund 36 Prozent. Nach aktuellem Stand gibt es sogar bereits 1.062 MVZ, davon sind mehr als 20 Prozent investorengetragene MVZ. Diese leisten kaum einen Beitrag zur Sicherstellung der flächendeckenden Versorgung und lassen sich auch nicht in strukturschwachen und ländlichen Regionen nieder. Stattdessen siedeln sich iMVZ vornehmlich in Großstädten und Ballungsräumen an, also an Orten mit überdurchschnittlich einkommensstarker, jüngerer Bevölkerungsstruktur. iMVZ beteiligen sich zudem nicht nennenswert an der Versorgung vulnerabler Gruppen, insbesondere von pflegebedürftigen Menschen und Kindern. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Kompositfüllungen für Schwangere, Stillende und Kinder unter 15 Jahren Mit dem aktuellen Jahrbuch liegen erstmals Daten zu Kompositfüllungen im Seitenzahnbereich zur Versorgung von Schwangeren, Stillenden und Kindern unter 15 Jahren vor. Die Gesamtzahl entsprechend abgerechneter Füllungen belief sich in 2019 auf rund 2,231 Millionen – ein Anteil von 4,5 Prozent bezogen auf die Gesamtzahl aller Füllungen in diesem Zeitraum. Diese ist im Vorjahresvergleich um 0,8 Prozent auf 49,3 Millionen Füllungen zurückgegangen. Dies bestätigt den weiter rückläufigen Trend im Leitungsgeschehen zur Füllungstherapie – ein klares Indiz für die weitere Verbesserung der Mundgesundheit und ein sichtbarer Erfolg der großen Präventionsbemühungen der Zahnärzteschaft über Jahre hinweg.

Kostenstrukturerhebung ZäPP zur wirtschaftlichen Situation der Praxen Mit dem in 2018 gestarteten Zahnärzte-Praxis-Panel – kurz ZäPP – werden aussagekräftige, belastbare Daten über Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Entwicklung der Praxen gewonnen. Rund 3.500 Praxen haben sich an der Erhebung beteiligt, was einer Rücklaufquote von mehr als 9 Prozent entspricht. Das Jahrbuch 2020 stellt erstmals zentrale Ergebnisse der neuen Erhebung insbesondere zur Umsatz- und Kostenentwicklung der Praxen, aber auch zur Personalstruktur der Praxen oder Arbeitszeiten der Praxisinhaber vor. Daraus geht unter anderem hervor, dass Praxisinhaber etwa acht Stunden die Woche allein durch Verwaltungstätigkeiten gebunden sind. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Jahrbuch 2020 – Hintergrund und Bezugsquellen Die diesjährige Ausgabe enthält unter anderem Tabellen und Grafiken aus den Bereichen Gesetzliche Krankenversicherung, zahnärztliche Versorgung, Zahnarztzahlen sowie Praxisentwicklung und kann für 10,00 Euro zuzüglich Versandkosten auf der Website der KZBV als Print-Version bestellt werden. Die Ausgabe im pdf-Format ist dort auch kostenfrei verfügbar. Außerdem ist die Bestellung der Printverion auch per E-Mail an statistik@kzbv.de möglich.